Dieses Programm wurde im Sommer 2025 erstellt. 

Kultur:

Veranstaltungen mit Nachbarn.

Noch mehr Unterstützung für Vereine und ehrenamtlich Tätige sowie für Gewerbetreibende oder Privatinitiativen, die Events organisieren durch möglichst wenig bürokratischen Aufwand für die Organisatoren und Unterstützung durch die Stadtverwaltung.

Als Europa-Partei möchten wir mehr gemeinsame Kulturveranstaltungen mit unseren Partnerstädten, aber auch generell mit unseren Nachbarländern organisieren. Zum Beispiel gemeinsame Kunstprojekte und Ausstellungen in den Museen, um auch den europäischen Gedanken lokal zu fördern und die Freundschaft zu vertiefen.


Bildung und Schule:

Für eine Gesamtschule.

Einrichtung einer Gesamtschule in Coesfeld. Spitzenplätze bei den Schultests gehen an Länder mit Gesamtschulsystemen. Es gibt auch in Coesfeld mit Sicherheit eine Nachfrage nach einer Gesamtschule, die Kindern ohne Schulwechsel den Weg zum Abitur bieten würde und eine individuellere Förderung von Schüler*innen ermöglicht.

Mehr Schulsozialarbeiter und Verbesserung der psychologischen Betreuung an den Schulen. Übermäßige Handy- und Computernutzung, Hass und Hetze im Netz, Folgen der CoronaZeit, Klimawandel und Kriegsdrohungen belasten Kinder und Jugendliche.

Projekte zur Stärkung unserer Demokratie.

Demokratiefeinden muss unbedingt von allen Demokraten gegengesteuert werden – mit Aufklärungsarbeit, politischer Bildung zur Stärkung der Demokratie.


Wirtschaft:

Biogas-Anlage als Genossenschaft

Förderung von Projekten zur Kreislaufwirtschaft, zur Abfallvermeidung und Energieersparnis, Bau einer genossenschaftlich betriebenen zentralen Biogas-Anlage nach dem Vorbild in Dänemark.

Ansiedlung weiterer Betriebe durch den Ausbau der Gewerbegebiete Industriepark Nord.Westfalen und Letter Bülten. Weitere Digitalisierung der Verwaltung, um Wartezeiten für Betriebe / Privatpersonen bei Genehmigungsverfahren zu verkürzen. Steigerung der Attraktivität der Innenstadt.


Natur-, Klima- und Umweltschutz:

Stromnetz ausbauen. Stärkere Begrünung von Straßen, Fassaden, und Dächern: „Hitze-Inseln“,

weite Bereiche der Innenstadt, große Parkplätze müssen „abgekühlt“ werden, dass die Innenstadt an heißen Tagen nicht zu einer menschenleeren Zone wird, auch im Interesse der Einzelhändler. Ziel einer „Schwammstadt“.

Ausweitung der Wasserschutzgebiete, freiwilliger Verzicht auf auf noch zugelassene Herbizide und Pestizide in der Landwirtschaft und durch sonstige Anwender. Sonst ist ein dramatischer Rückgang bei Insekten, Vogelarten und Pflanzenarten zu befürchten.

Schnellerer Ausbau des städtischen Stromnetzes. In vielen Bereichen der regenerativen Energieerzeugung ist Coesfeld gut aufgestellt, aber bei zunehmender Elektrifizierung brauchen wir ein besseres Netz.


Familie, Jugend und Senioren:

Vereinsamung verhindern

Kostenlose Angebote für Jugendliche im Bereich Sport und Musik nach dem Vorbild Islands. Durch ein Förderprogramm für Jugendliche, hat es Island geschafft, was den Alkohol und Drogenkonsum bei unter 25-Jährigen betraf, zum Land mit den gesündesten und glücklichsten Jugendlichen zu werden.

Einrichtung einer Stelle gegen Vereinsamung. Großbritannien und andere Länder haben das Problem der Vereinsamung von immer mehr Menschen, vor allem Jugendlichen und Senioren, erkannt und sogar ein Ministerium eingerichtet. Auch wir in Coesfeld sollten uns um dieses Problem kümmern!

Insbesondere im Bereich der Altstadt soll die Barrierefreiheit verbessert werden, indem man zumindest die Bordsteine an den Straßenmündungen absenkt, um Gehbehinderten und Rollstuhlfahrern eine Querung zu erleichtern. Wiedereinführung einer Familienkarte für das Freibad:

Gerade für Familie mit Kindern wäre dies eine finanzielle Entlastung.


Wohnen:

Beratungsstelle ins Leben rufen.

Beratungsstelle „Altersgerechtes Wohnen und Wohnungstausch“: Viele ältere Menschen leben in Häusern, die sie gar nicht mehr komplett nutzen können oder die finanziell und arbeitsmäßig sogar zu einer Belastung werden. Viele junge Familien suchen größere Immobilien. Hier könnten für beide Seiten Chancen bestehen, ihr Problem zu lösen.

Sozialen Wohnungsbau weiter ausbauen. Wir unterstützen den Ratsbeschluss von diesem Jahr und damit auch die Absicht unserer Bürgermeisterin, eine städtische Wohnungsbaugesellschaft zu gründen.

Förderung Mehrgenerationenwohnen

Erfassung des Leerstandes von Immobilien. Erstellung eines Leerstandskatasters und Nutzung entsprechender Förderprogramme, aber auch ggf. rechtlich mögliche Schritte zu Behebung des Leerstandes.


Innenstadt / Stadtentwicklung:

Schutz vor Hitze und Starkregen

Verbesserter Hitze- und Starkregenschutz in der Innenstadt: Für eine lebenswerte Innenstadt müssen wir (Stadt und private Eigentümer) viel mehr machen, sonst hat dies nicht nur gesundheitliche, sondern auch enorme wirtschaftliche Schäden zur Folge, wie beim letzten Starkregenereignis, das vor allem den Bereich Süringstraße betraf.

In Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum die Einrichtung einer lokalen Gedenkstätte „Barackenlager Lette“ realisieren.


Verkehr:

City vom Verkehrentlasten

Wir lehnen ein neues Parkhaus am Marienring ab. Als Alternative schlagen wir vor, die vorhandenen Parkflächen zwischen den Gleisen und im Bereich des K+K-Marktes auf eine Eignung zu prüfen und mit einem Parkhaus im Stil wie am Kreishaus zu bebauen.

Ausbau des Angebotes des Bürgerbusses nach dem On-Demand-Konzept (auf Bestellung). Gronau verfügt über ein innerstädtisches ÖPNV-Angebot mit ca. 140 Haltepunkten. Wir unterstützen die Bürgermeisterin, das Angebot des innerstädtischen ÖPNV auszuweiten.

Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung: Betriebs/Shuttlebusse in die großen Gewerbegebiete, zu den Behörden und Einrichtung von P+R-Plätzen am Cityrand.

Innenstadt vom Verkehr entlasten: die Stadt wird lebenswerter, der Handel profitiert.


Migration/Integration Geflüchteter:

Integrations-Lotsen einstellen.

Unterstützung für die Bürgermeisterin, einen Integrations-Lotsen einzustellen, der sich um die individuellen Probleme Geflüchteter kümmert.

Mehr Unterstützung für die Coesfelder Flüchtlingsinitiative.